Säulenobst: Pflegemaßnahmen für einen hohen Ertrag
Säulenobst ist bei Hobbygärtnern derzeit sehr gefragt. Es handelt sich dabei um schmal wachsende Obstgehölze, die vor allem für kleine Gärten bestens geeignet sind. Säulenobst kann aber beispielsweise auch in Kübeln kultiviert werden und damit auf Balkonen und Terrassen seinen Standort finden.
Viele Säulenobstbäume sind besonders ertragreich, was zusätzlich zu ihrer Beliebtheit beiträgt. Allerdings benötigen die Gehölze die richtige Pflege, um gut gedeihen und viele Äpfel, Birnen oder Kirschen tragen zu können. Wird Säulenobst in Kübeln gehalten, müssen die Bäume circa nur alle fünf Jahre umgetopft werden – vorausgesetzt, dass von Beginn an der jeweilige Kübel groß genug gewählt wurde. Die Obstbäume werden am besten mit Depotdünger versorgt und Hobbygärtner sollten außerdem bei Bedarf Erde nachfüllen.
Zu den Pflegemaßnahmen gehört auch der Baumschnitt. Lange Seitentriebe werden direkt am Stamm entfernt, Stummel dürfen nicht stehen bleiben, damit sich daraus nicht wieder Seitenzweige entwickeln können. Schnittmaßnahmen dienen vorrangig dazu, die bestehende schlanke Form des Baums beizubehalten. Grundsätzlich sollten kranke Äste immer geschnitten werden und natürlich müssen auch abgestorbene Äste entfernt werden. Im Gegensatz zu den meisten anderen schlank wachsenden Säulenobstarten bilden einige Säulenäpfel kaum Seitentriebe aus, so dass bei ihnen ein Schnitt in der Regel nicht erforderlich ist. Damit Pfirsich- und Birnbäume auch im nächsten Jahr gut tragen, empfiehlt sich die Ausdünnung des Fruchtbehangs. Das heißt, überzählige Früchte werden bereits im Frühsommer abgepflückt.