Samsung Handys: Schwieriges Fahrwasser für Koreaner
Der deutsche Mobilfunkmarkt ist nach wie vor hart umgekämpft. Nicht erst seit der BenQ-Pleite ist der Markt in Aufruhr. Dies bekommt auch der südkoreanische Anbieter Samsung zu spüren. Die niedrigen Margen am deutschen Markt haben zum Absatzdruck geführt. Billiggeräte werden als Prepaid-Bundles oder zum 0-Euro-Vertrag an den Kunden verschenkt. Dies ist aber nicht die Marktstrategie von Samsung. Es ist ein schwieriges Fahrwasser für die Koreaner.
Samsung baut seit Jahren technisch ausgefeilte und mit diversen Raffinessen ausgestattete Handys. So war man der erste Anbieter, der auf der Cebit 2005 ein Handy mit einer 7-Megapixel-Kamera vorstellte. 2006 stellten die Koreaner sogar ein Handy mit einer 10-Megapixel-Kamera vor. Man hat sich der mittel- bis hochpreisigen Geräte verschrieben. So weist das Samsung E700 neben einem ansprechenden Design hervorragende technische Eigenschaften auf. Die integrierte Digitalkamera und das ausgezeichnete TFT-Farbdisplay zeichnen dieses Handy aus. Mit GPRS, WAP, MMS und einer Java-Plattform bietet das E700 reichlich Spass für den Nutzer. An diesem Gerät zeigt sich, dass Samsung nicht umsonst die Nr. 3 der weltweiten Handy-Anbieter ist.
Samsung setzt auf hochwertige Verarbeitung und einfache Gerätehandhabung. Das teilweise futuristisch anmutende Design und die vielen technischen Produktfeatures der Handys lockt vor allem Business-Kunden. Samsung selbst hofft auf höhere Gewinne durch steigende Gerätepreise. Bleibt zu hoffen, dass die Marktsättigung in Deutschland noch reichlich Platz für diese hervorragenden Handies lässt. Die "Geiz-ist-geil"-Mentalität der Deutschen macht es ausländischen Anbietern wie Samsung nicht leicht.