Schwedenhäuser: Wohnen mit Holz

Wer sich mit Schweden beschäftigt, stößt zuerst auf Astrid Lindgren, die sich mit ihren Kinderbüchern ins alle Kinderherzen geschrieben hat. Schauplatz ihrer Geschichten sind immer kleine Dörfer in Südschweden, die mit den typischen Holzhäusern bebaut sind. Wen man Menschen fragt, wie diese Häuser aussehen, erhält man immer die gleiche Beschreibung von einem gemütlichen urigen Holzhaus, das eine rotgestrichene Holzfassade hat und mit einem offenen Kamin für die kalten Wintertage ausgestattet ist.

Dabei ist dieser Baustil der Schwedenhäuser von der Technik und der Architektur nicht nur für Schweden typisch sondern in ganz Skandinavien verbreitet. Dies liegt unter anderem an der leichten Bearbeitbarkeit und der guten Wärmedämmung, die Holz aufweisen kann. Und nicht zuletzt hat die hohe Verfügbarkeit von Holz in Skandinavien das übrige dazu beigetragen, um Holz als Baustoff dort bekannter zu machen, als es Stein je sein könnte.

Wer in Neubaugebieten Deutschlands unterwegs ist, findet immer häufiger Holzhäuser, die vielleicht keine typisch schwedischen Bauelemente aufweisen, aber dennoch zeigen, dass der Holzbau auch hierzulande immer mehr Fuß faßt. Das hohe Qualitätsniveau, das die Hersteller mittlerweile bereit stellen, steht einem Massivhaus in keinster Weise nach, so dass Bauherren, die sich eigentlich aus gesundheitlichen Gründen für den Baustoff Holz entschieden haben, mit einem Holzhaus auch bautechnisch ein hervorragendes Eigenheim erwerben.

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