Schwimmhilfen ersetzen niemals die Aufsicht

Schwimmhilfen sollen Nichtschwimmern die Scheu vor dem Wasser nehmen und erste Schwimmversuche erleichtern. Sie werden aber auch von Menschen eingesetzt, die bereits schwimmen können, aber neue Schwimmtechniken erlernen möchten. Die Hilfsmittel sind oft mit Lüft befüllt, so dass sie durch ihren eigenen Auftrieb das Schwimmen unterstützen können. Bekannte Schwimmhilfen sind beispielsweise das Schwimmkissen, -Bretter oder Schwimmflügel.

Jedoch ist es gefährlich, sich ausschließlich auf Schwimmlern-Hilfen zu verlassen, denn sie dürfen auf keinen Fall die Aufsicht ersetzen. Als Hilfsmittel zum Schwimmenlernen sind aufblasbare Wasserspielzeuge, beispielsweise Reifen oder Schwimmtiere, aber auch Luftmatratzen völlig ungeeignet. Denn leicht können Kinder und andere Nichtschwimmer mit ihnen abtreiben und in Gefahr geraten.

Schwimmflügel - die wohl bekanntesten Schwimmlern-Hilfen – werden an den Oberarmen getragen. Empfehlenswert sind solche Modelle, die über mehrere separate Luftkammern verfügen. Beim Kauf von Schwimmflügeln sollten Eltern auch auf das Verschlusssystem achten. Klettverschlüsse bergen beispielsweise das Risiko, dass sie sich leicht beim Toben im Wasser öffnen können.

In Tests wurde außerdem nachgewiesen, dass viele Schwimmhilfen aus schadstoffbelasteten Materialien bestehen. Die meisten Modelle sind aus PVC-haltiger Kunststofffolie gefertigt. Das starre Material wird mit gesundheitsschädlichen Weichmachern elastisch gemacht. Deshalb enthalten Schwimm-Manschetten und andere Hilfen häufig solche Inhaltstoffe wie Phthalate bzw. Krebs erregendes Naphthalin. Eltern sollten darum vor allem auch der Materialbeschaffenheit von Schwimmhilfen Aufmerksamkeit schenken.


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