Mit Schwimmlichtern schöne Lichteffekte zaubern
Schwimmlichter sind keine neuartige Erfindung. Sie fanden bereits zweihundert Jahre nach Christus Verwendung. In den letzten Jahren erlebten Schwimmlichter als Dekorationsobjekte ein starkes Comeback, denn sie besitzen besondere Vorzüge. So kann man die schwimmenden Lichter ohne weiteres und ohne großen Aufwand sehr preiswert selbst herstellen. Benötigt werden lediglich einige Materialien, die ohnehin im Haushalt vorhanden sind wie Speise- bzw. Pflanzenöl und Küchenpapier oder Servietten als Docht.
Im Vergleich zu anderen Öllampen steigt und fällt der Docht mit dem Flüssigkeitsspiegel. Es ist daher nicht notwendig, die Dochthöhe jedes Mal zu regulieren oder Öl nachzufüllen. Befinden sich die Schwimmlichter in Glasgefäßen sorgen sie für besonders viel Helligkeit, denn die Flamme strahlt ihr Licht nicht nur nach oben, sondern auch nach unten aus. Moderne Schwimmlichter bestehen häufig aus Glasfaser.
Um schöne Dekorationsartikel herzustellen, kann man jedes beliebige Gefäß mit Wasser und anschließend mit Pflanzenöl befüllen. Wer möchte, hat die Möglichkeit, im Fachhandel Lebensmittelfarben zu kaufen und das Wasser zu Dekozwecken einzufärben. Aufgrund der unterschiedlichen Flüssigkeitseigenschaften setzt sich das Öl als Film auf dem Wasser ab. Von der Menge des Pflanzenöls ist die spätere Brenndauer des Lichts abhängig. Ein kleines Stück Küchenpapier wird zu einem Röllchen gedreht, ungefähr auf einer Höhe von eineinhalb Zentimeter abgeschnitten, so dass es das Öl aufsagen kann, und in das Schwimmlicht aus Glasfaser gesetzt. Anschließend muss nur noch das Schwimmlicht in das Dekogefäß gegeben und entzündet werden.
Einmal erworbene Schwimmlichter verbrauchen sich nicht. Die stimmungsvolle Beleuchtung steht damit unbegrenzt zur Verfügung. Ein weiterer Vorzug ist, dass das Speiseöl ruß- und geruchsfrei verbrennt. Damit sind Schwimmlichter eine preiswerte und attraktive Alternative zu herkömmlichen Kerzen.
