Sind Welpenkurse sinnvoll?
Die Frage, ob Welpenkurse genutzt werden sollten, kann eindeutig bejaht werden. Denn der kleine Hund lernt von Beginn an, sich angemessen gegenüber Artgenossen, anderen Tieren und Menschen zu verhalten.
Für die Entwicklung des Hundes ist die Welpenzeit die wichtigste Lebensphase. Die Erfahrungen, die in den ersten Lebenswochen und –Monaten gemacht werden, bestimmen das weitere Leben. Deshalb ist es wichtig, dass der kleine Vierbeiner Kontakt zu Artgenossen bekommt und Sozialkompetenz erwirbt, damit der erwachsene Hund später nicht aggressiv oder ängstlich reagiert.
Viele Hundeschulen und Hundetrainer bieten Welpenkurse an. Die Kleinen lernen dabei spielerisch mit anderen Tieren zu interagieren. Das gemeinsame Spiel und eine welpengerechte Hundeerziehung tragen außerdem zur stärkeren Bindung zwischen Hund und Herrchen oder Frauchen bei. Für Hunde bedeuten Welpenspielstunden Spaß und Abwechslung. Und auch die Tierhalter profitieren. Denn sie erhalten von den Profis wertvolle Hinweise zur Verständigung mit dem Vierbeiner und für dessen weitere Erziehung.
Viel Wert wird auch auf die Vermittlung von Umwelt-Erfahrungen gelegt. Die Welpen werden dabei mit verschiedenen Umweltreizen konfrontiert, zum Beispiel mit Geräuschen oder größeren Menschengruppen, und lernen auf diese Weise mit ganz unterschiedlichen Situationen fertig zu werden. Die Kurse sind so organisiert, dass alle Hunde ungefährdet spielen und toben können. Schon ab der achten Lebenswoche dürfen Welpen an den Kursen teilnehmen.