Sonnenstich: Erste Hilfe bei Sonnenstichsymptomen

Direkte Sonneneinstrahlung über einen längeren Zeitraum bei ungeschütztem Kopf kann zu ernsthaften Beschwerden führen wie dem Sonnenstich. Die Hitze staut sich im Kopf an und reizt die Hirnhäute. Der Sonnenstich geht deshalb vor allem mit den Symptomen Kopfschmerz, Übelkeit, Erbrechen und Schwindel einher. Auch über Nackensteifigkeit wird von vielen Betroffenen geklagt. Die Kopfschmerzen nehmen zu, wenn der Kopf nach vorn gebeugt wird. Im Gegensatz zum Körper, der eher kühl ist, erscheint der Kopf heiß und sehr rot. Bei niedrigem Blutdruck kann es sogar zu einem Kreislaufkollaps infolge des Sonnenstichs kommen.

Wird ein Sonnenstich vermutet, muss man unbedingt einen Arzt aufsuchen. Bis zur ärztlichen Versorgung sollten bestimmte Erste-Hilfe-Maßnahmen ergriffen werden. Der Patient muss zunächst an eine kühle und schattige Stelle gebracht und in halb sitzender Position gelagert werden. Der heiße Kopf und der Nacken werden mit feuchten Tüchern bedeckt. Bestehen keine Bewusstseinstrübungen können auch gekühlte und alkoholfreie Getränke verabreicht werden. Tritt jedoch Bewusstlosigkeit ein, muss sofort der Notarzt verständigt werden. Der Betroffene ist bis zum Eintreffen des Arztes in stabiler Seitenlage zu positionieren.

Um sich vor einem Sonnenstich zu schützen, sollte man sich nicht zu lange der prallen Sonne aussetzen. Auf keinen Fall darf man beim Sonnenbaden einschlafen. Als vorbeugende Maßnahme gegen den Sonnenstich hat sich das Tragen von Sonnenhüten und ähnlich geeigneten Kopfbedeckungen bewährt. Auch ein Sonnenschirm ist hilfreich.


Dieser Fachartikel passt thematisch zu Erste Hilfe, Erste-Hilfe-Maßnahmen, Hirnhautreizung, Kreislaufkollaps, Sonnenstich, Sonnenstich vorbeugen, Sonnenstichsymptome.
33 queries in 0,346 seconds
nach oben