Speisepilze aus dem Wald richtig auf den Tisch bringen
Speisepilze sind wohlschmeckend und bereichern die unterschiedlichsten Gerichte. Die Pilze sind reich an Mineral- und Ballaststoffen und darüber hinaus kalorienarm. Sie besitzen in der modernen Küche einen hohen Stellenwert. Viele Speisepilze haben einen charakteristischen Geschmack, zum Beispiel Champignons oder Pfifferlinge. Man kann Speisepilze wie Maronen oder Steinpilze braten, schmoren und kochen. Sie lassen sich auch konservieren, beispielsweise einfrieren, einlegen oder trocknen.
Das Pilzesammeln in der freien Natur ist in den Spätsommer- und Herbstmonaten für viele eine interessante und lohnende Freizeitbeschäftigung. Jedoch sollten nur die Pilze mitgenommen, verarbeitet und verzehrt werden, die man wirklich kennt. Die Verwechslungsgefahr mit Giftpilzen ist relativ hoch. Gute Kenntnisse über das Aussehen essbarer Pilze sind deshalb unverzichtbar. Ob Krause Glucke oder Maronenröhrling – Im Zweifelsfall sollte man besser Experten befragen. Mittlerweile gibt es in jeder Region Pilzberatungsstellen. Adressen finden sich unter anderem im Internet.
Damit die gesammelten Waldpilze beim Transport keinen Schaden nehmen, bewahrt man sie am besten in Körben auf, keinesfalls in Plastiktüten oder ähnlichen Behältnissen. In den Korb kommen sollten nur junge und intakte Pilze. Die Speisepilze werden bereits im Wald grob gereinigt. Man entfernt Blätter, Erde und Nadeln sowie den Stielansatz und schneidet madige Stellen heraus. Bei Pilzen mit schleimiger Oberfläche kann man auch die Huthaut abziehen. Gesammelte oder im Lebensmittelhandel gekaufte Pilze müssen so schnell wie möglich weiterverarbeitet werden, denn vor allem das in ihnen enthaltene Eiweiß zersetzt sich schnell und macht sie dann unbekömmlich.