Spielplatzbau: Planung und Kreativität für die Kinder
Der Spielplatzbau ist eine anspruchsvolle Aufgabe, denn die unterschiedlichsten Belange müssen in ihm Berücksichtigung finden. Besonders wichtig ist selbstverständlich die Einhaltung aller erforderlichen technischen Normen, weil die Nutzer der Anlagen fast ausschließlich Kinder sind und diese dürfen beim Spielen auf den Plätzen nicht gefährdet werden. Darüber hinaus sollen die Spielplätze durch eine freundliche, farbenprächtige Gestaltung auffallen, die die Kinder zum Spielen mit den Geräten und Anlagen einlädt. Die Spielgeräte müssen so beschaffen sein, dass sie Kinder unterschiedlicher Altersgruppen nutzen können und dadurch ihre Beweglichkeit ausprägen und verbessern können.
Beim Spielplatzbau finden häufig gerade solche Elemente Verwendung, die über ein besonders ausgefallenes und fantasievolles Design verfügen, denn das spricht Kinder am meisten an. Rückzugsmöglichkeiten wie Spielhäuser oder Hütten tragen dem kindlichen Bedürfnis nach Geborgenheit Rechnung, oft kommt Holz zum Einsatz, dessen natürliche Ausstrahlung zum Wohlbefinden der Kinder beiträgt. Um das Unfallrisiko möglichst gering zu halten, muss auch der Fallschutz beim Spielplatzbau berücksichtigt werden. Es bieten sich hierfür beispielsweise so unterschiedliche Materialien wie Sand oder Gummi und Gummigranulat oder auch Kies an. Stürzen die Kinder oder fallen sie einmal von den Spielgeräten, können sie sich durch einen geeigneten Fallschutz nicht ernsthaft verletzen.
Im Spielplatzbau finden moderne Erkenntnisse aus Kinderpsychologie und Pädagogik Eingang, denn die Kinder sollen durch das Spielen über die Spielplatzgeräte lernen, Herausforderungen zu meistern und besser mit dem eigenen Körper umzugehen. Die zum Einsatz kommenden Geräte müssen daher stabil sein, um unter Belastung nicht zusammenzubrechen, die Ecken und Kanten sollten abgerundet sein. Echte Dauerbrenner auf Spielplätzen sind Sandkästen, Kletternetze, Wippen in verschiedenen Ausführungen und Rutschen.