Standheizung: Im Winter ein vorgewärmtes Auto
Gerade in der kälteren Jahreszeit ist eine effektive Autoheizung besonders wichtig. Firmen wie Webasto oder auch Bosch stehen dabei für langjährige Erfahrungen in diesem Bereich und für innovative Lösungen. Mit einer Standheizung lässt sich der Innenraum von Fahrzeugen beheizen, ohne dass der Fahrzeugführer die Wärmeabgabe bei laufendem Motor in Kauf nehmen muss. Das Funktionsprinzip der Autoheizung beruht auf der Erwärmung der Luft. Bei anderen Standheizungen wird der Kühlwasserkreislauf in den Heizkreislauf integriert.
Der Betrieb der Standheizung erfolgt durch den jeweiligen Treibstoff des Autos aus dem Tank (Benzin, Diesel, Autogas/LPG). Allerdings gibt es auch elektrische Autoheizungen. Die Steuerung kann mithilfe einer Fernbedienung oder von einer Zeitschaltuhr vorgenommen werden. Beim Einsatz von Zeitschaltuhren kommen zwei Varianten infrage: Zum einen kann die Heizung auf eine bestimmte Einschaltzeit eingestellt werden und zum anderen ist es möglich, die Abfahrtszeit einzugeben. Wird eine Funkfernbedienung verwendet, kommen ebenfalls zwei Varianten zum Tragen. Beim ersten Modell handelt es sich um eine Handy-Fernbedienung mit SMS-Funktion. Anstelle dieser GMS-Steuerung ist des Weiteren die Verwendung einer Funkfernbedienung mit Reichweiten von maximal fünfhundert Metern auch durchaus üblich.
Die Standheizung funktioniert so, dass bei Außentemperaturen bis zu minus vierzig Grad Celsius zunächst der Brenner gestartet und dann die Erwärmung erfolgt. Wichtiges Bestandteil ist die Dosierpumpe, die den Kraftstoff in den dafür vorgesehenen Brennraum abgibt. Die kontinuierliche und fast vollständige Verbrennung ist zudem relativ umweltfreundlich, da sehr niedrige Abgaswerte erreicht werden. Vor allem Standheizungen auf Wasserbasis können fast überall im Motorraum oder unter dem Auto eingebaut werden. Dadurch ist auch ein Nachrüsten bzw. Umrüsten mit einer Autoheizung häufig kein Problem.