Mit Stauden den Garten variationsreich gestalten
Stauden gehören zu den beliebtesten Pflanzen in unseren Gärten. Jedes Jahr aufs Neue treiben sie im Frühling wieder aus, sie sind eher anspruchslos, ausdauernd und immer wesentlicher Bestandteil der Gartengestaltung. Vor allem in Kombination mit vielen Gehölzen bilden Stauden oft einen Blickfang im Grünen. Zahlreiche blühende Stauden können auch geschnitten werden und sind – schön arrangiert in Vasen – ein hübscher Blumenschmuck für das Haus.
Es gibt mehr als zweitausend Staudenarten, wobei die einzelnen Pflanzen unterschiedliche Ansprüche an Boden- und Lichtverhältnisse stellen. Ob schattiger oder vollsonniger Platz – für jeden Standort können passende Stauden ausgewählt werden. Zu den Sonnenliebhabern gehört beispielsweise der Phlox, eine besonders schöne Gartenstaude. Schattiger mögen es dagegen die Waldstauden. Es gibt auch immergrüne und wintergrüne Staudenarten. Immergrüne Pflanzen behalten über das gesamte Jahr hinweg ihr Laub, während wintergrüne Stauden im Frühjahr neue Blätter austreiben. Eine bekannte wintergrüne Staude ist die prachtvolle Christrose. Zu den immergrünen Vertretern gehört beispielsweise die Palmlilie. Sie setzt durch ihre langen Blätter und den hohen Wuchs, einzeln gepflanzt, im Garten Akzente. Ihre weißen Blütenrispen wachsen deutlich über die Blätter hinaus und blühen vergleichsweise lange.
Zu den Stauden zählen aber auch bestimmte Gräserarten und viele Bodendecker. Bodendeckende Stauden wie Duft-Veilchen, Steinbrech oder Teppich-Golderdbeere bilden teils dichte Flächen aus und können gut an Gehölzrändern oder auch zwischen Sträuchern und Bäumen gepflanzt werden.