In einem Steingarten Alpenlandschaften nachbilden
Der Steingarten ist ein beliebtes gestalterisches Element in Privatgärten und in öffentlichen Gartenanlagen. Angelegt wird ein solches Gärtchen sehr häufig an einem Hang, damit die speziellen Pflanzen in Kombination mit den passenden Steinen richtig zur Geltung kommen.
Je nach vorhandenem Platz können auch größere Steine verwendet werden. Die Form des Gesteins spielt eine weniger große Rolle. Ob eckig oder rund – erlaubt ist, was gefällt. Dabei können die Steine sehr abwechslungsreich platziert werden. Interessant wirken an einigen Stellen zum Beispiel aufgeschichtete Steine, während man anderenorts die Steine hintereinander oder überlappend verlegen kann. Bei der Anordnung der Steine sollte man sich möglichst nach dem Vorbild der Natur richten. Belebt wird ein Steingarten noch zusätzlich durch einen kleinen Bachlauf.
Als Pflanzen kommen für den Steingarten vor allem kleinere Gewächse in Betracht, die im Gebirge oder anderen steinigen Gebieten beheimatet sind. Man kann Bodendecker, Stauden, Sträucher oder Zwerggehölze zur Bepflanzung eines Steingartens verwenden. Beliebte Steingartenpflanzen sind beispielsweise Blaukissen, Grasnelken, Kuhschellen, Steinkraut, aber auch größere Pflanzen wie Wacholder oder Ginster. Wichtig ist, dass erst die größeren Gewächse wie Sträucher gepflanzt werden. Danach können die Stauden und niedrig wachsenden Pflanzen in den Steingarten integriert werden. Da der Steingarten alpine Landschaften nachbilden soll, werden üblicherweise Pflanzen gewählt, die für die Bergwelt typisch sind. Zum Beispiel dürfen auch Enzian oder Thymian nicht fehlen.