Bekannte Speisepilze: der Steinpilz
Zu Recht gilt der Steinpilz als König unter den Speisepilzen. Er schmeckt hervorragend und lässt sich bei der Zubereitung der unterschiedlichsten Gerichte verwenden. Steinpilze sind reich an lebensnotwendigen Vitaminen, zum Beispiel Vitamin B und D, sie enthalten darüber hinaus Eiweiß und wertvolle Mineralstoffe.
Es gibt verschiedene Arten von Steinpilzen, die wichtigsten sind Fichtensteinpilze und Sommersteinpilze. Letztere werden bereits zeitig im Jahr gesammelt und bilden ihre Fruchtkörper schon ab Ende Mai bzw. Juni aus. Der relativ breite Hut des Sommersteinpilzes präsentiert sich in der Regel in einem hellen Braunton, am Rand kann er etwas dunkler gefärbt sein. Der bauchige Stiel ist ebenfalls hell und außerdem netzartig überzogen. Die Röhren unterhalb der Hutoberfläche sind bei jungen Pilzen weiß, später nehmen sie eine gelbliche Tönung an.
Im Gegensatz zum Sommersteinpilz ist der Fichtensteinpilz ein echter Herbstpilz. Er kommt vorwiegend in den Monaten September und Oktober sowohl in Laub- als auch in Nadelwäldern vor und findet bei Pilzliebhabern neben Maronenröhrlingen und der Fetten Henneeinen Ehrenplatz im Sammelkörbchen. Häufig findet man diesen delikaten Speisepilz an den Rändern von Waldwegen oder auf Lichtungen. Der Fichtensteinpilz wird auch als Herrenpilz bezeichnet und hat einen hell- bis dunkelbraunen Hut sowie gelbliche Röhren.
Eine Verwechslungsgefahr mit Giftpilzen besteht beim Steinpilz nicht. Jedoch können junge Steinpilze ebenso wie Maronen mitunter mit Gallenröhrlingen verwechselt werden. Unterscheiden lassen sich die Pilze anhand ihrer Röhren. Die Röhren des Gallenröhrlings verfärben sich bei Druck bräunlich. Bei älteren Exemplaren sind sie rosa bzw. rötlich gefärbt. Gallenröhrlinge besitzen darüber hinaus im Vergleich zu Steinpilzen ein dunkleres Netz am Stiel.
