Steinpilze finden – das Highlight jeder Pilzwanderung

Hierzulande zählen Steinpilze zu den bekanntesten und begehrtesten Großpilzen. Sie gehören zur Gattung der Dickröhrlinge. Verschiedene Steinpilzvertreter sind der Fichten- und der Kiefernsteinpilz, der Sommersteinpilz und der Bronzeröhrling, auch Schwarzhütiger Steinpilz genannt.

Wie der Name schon sagt, ist der beliebte Fichtensteinpilz meist in der Gesellschaft von Fichten, aber auch unter anderen Bäumen im Wald zu finden. Viele Speisepilze sind in den letzten Jahrzehnten selten geworden und stehen deshalb unter Naturschutz. So auch der Fichtensteinpilz. Allerdings dürfen Pilzsammler kleinere Mengen für den eigenen Verzehr mit nach Hause nehmen und zubereiten.

Als Röhrenpilze wie die Maronen besitzen Steinpilze unter ihrem Hut einen Schwamm, der bei jungen Exemplaren zunächst weiß, später cremefarbig oder gelblich ist. Die Hutfarbe variiert von sehr heller Färbung bis hin zu dunklem Braun bei älteren Pilzen. Das Fleisch des Steinpilzes ist sehr ergiebig. Eine klassische Art der Steinpilzzubereitung ist das Braten. Die Pilze werden nach dem Säubern dazu in Scheiben geschnitten und in Butter gebraten sowie mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Ist das Pilzgericht gar, gibt man gehackte Petersilie darüber.

Steinpilze kann man auch trocknen und dann zur Verfeinerung von Saucen verwenden. Sie verleihen jeder Sauce einen intensiven und charakteristischen Geschmack. Doch auch Eierspeisen oder Nudelgerichte lassen sich mit getrockneten Steinpilzen geschmacklich abrunden. Nicht umsonst gilt der Steinpilz als König der einheimischen Waldpilze und stellt die Maronen und Champignons in den Schatten.


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