Stevia – Rettung für Diabetiker?

Die Pflanze Stevia – oder fachlich genau Stevia rebaudiana – gilt bei vielen Konsumenten als gute Alternative zu Zucker und Süßstoffen, die oft unangenehme Nebenwirkungen vorweisen. Stevia gilt aber in vielen Teilen der Welt für die Menschen als mehr denn nur reines Süßungsmittel. Stevia aus Paraguay etwa wird in der Heimat dank ihrer weit mehr 100 rein pflanzlichen Inhaltsstoffe als ein medizinisches Allheilmittel angesehen. Nicht nur als Mittel gegen Übergewicht und Sodbrennen wird die Stevia Pflanze traditionell gesehen. Selbst als Verhütungsmittel wurde es lange Zeit verwendet, auch wenn diese Wirkungsweise von der Schulmedizin eher belächelt wird.

Richtig ist jedoch, dass die Zuckeralternative Stevia vor allem für Diabetiker eine mögliche Alternative sein kann. Süßen ohne Kalorien ist hier das Stichwort. Schon Anfang der 1930er Jahre wurde die besondere Süße der Stevia erstmals genauer von Forschern unter die Lupe genommen.

Doch die gesundheitliche Unbedenklichkeit der in Form von Tabs erhältlichen Stevia ist vielerorts nach wie vor umstritten. Die oft als Honigkraut bezeichnete Pflanze südamerikanischen Ursprungs war lange Zeit als Zusatzstoff in Lebensmitteln verboten und ist es in manchen Ländern noch heute. Doch die einstigen Vorwürfe gegen die Stevia konnten bis auf eine geringe Toxizität in Tierversuchen nicht bewiesen werden. So ist Stevia wohl aus gutem Grund heute im Internet eines der meistgekauften natürlichen Süßungsmittel.


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