Stevia – Hoffnung aller Diabetiker
Stevia ist ein Süßstoff, der aus der Pflanze Stevia gewonnen werden kann. Die Pflanze stammt ursprünglich aus Paraguay. Benutzt wurde und wird sie nach wie vor von der dort ansässigen Urbevölkerung, die schon immer dieses Kraut zu sich nahmen, sei es aus medizinischen oder gastronomischen Gründen.
Die Süße der Pflanze, sind die in den Blättern befindlichen „Stevioside“. Die Wissenschaft behauptet heute, dass der Süßstoff Stevia die dreihundert-fache Süßkraft von Zucker hat. Geschmacklich soll der Süßstoff an einen synthetischen Süßstoff erinnern, wie Cyclamat zum Beispiel. Bemerkenswert ist, dass Stevia nicht nur als natürlicher Süßstoff wirkt, sondern auch als Geschmacksverstärker. Die Aromen von Flüssigkeiten, die man damit süßt, werden also intensiver im Geschmack. Stevia als Lebensmittelzusatz, also z. B. als Süßstoff, ist innerhalb der EU verboten. Lediglich als Tee kann man Stevia erwerben.
Stevia – Die Hoffnung der Diabetiker:
Mittlerweile möchten viele Menschen Zucker meiden und fürchten und versuchen die herkömmlichen Süßstoffen, wie Aspartam oder Saccharin, zu meiden. Wissenschaftlich nachgewiesen ist jedoch, dass die bisher zugelassenen Süßstoffe keinen Appetit oder Hunger auslösen. Sie machen nicht etwa dick, sondern helfen beim Abnehmen und haben keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel, was die größte Hoffnung der Diabetiker ist: Gesüßt essen und trinken, ohne auf den Zuckerspiegel achten zu müssen.
Interessant ist, dass Stevia im 20. Jahrhundert noch vorwiegend in Bioläden und Reformhäusern erhältlich war. Mittlerweile ist der Süßstoff illegal und zwar so lange, bis es durch die EU-Kommission in Brüssel freigegeben ist.