Tagesgeld lässt 2009 deutlich nach

In den vergangenen Monaten freute sich so mancher Anleger, der vormals gerne an der Börse sein Glück versuchte, über die Angebote der Banken für Tagesgeld. Doch spätestens seit der Senkung des Leitzinses durch die Europäische Zentralbank – kurz EZB – unter Federführung ihres Präsidenten Trichet kommen die Auswirkungen der Finanzkrise auch beim Verbraucher. Tagesgeld und Festgeld ebenfalls ist nicht mehr so lukrativ wie bisher. Die zu erwartenden Zinsen für ein Tagesgeldkonto sinken rapide in den Keller. Waren bisher bei zahlreichen Banken noch Zinsen von bis zu 5% erhältlich, sind diese Angebote inzwischen größtenteils von der Bildfläche verschwunden.

Eine gute Rendite ist beim Tagesgeld dank einiger spezieller Rahmenbedingungen beim Rettungspaket der Regierung für die Bankenbranche dennoch möglich. Denn die Autobanken müssen deutlich höhere Kosten bewältigen, wenn sie unter den Rettungsschirm des Bundes schlüpfen möchten. Deshalb sind diese Banken gerne bereit, beim Tagesgeld auch weiterhin über bestimmte Zeiträume einen ordentlichen Zinssatz von 4,5% und mehr zu versprechen. Wichtig ist dabei, dass die Bankenkunden vor der Nutzung von Tagesgeld die Konditionen genau prüfen. Muss etwa parallel zum Tagesgeld-Konto ein Depot für Aktien eröffnet werden, für das Gebühren anfallen? Wie lange sind die hohen Zinsen beim Tagesgeld garantiert und wie hoch fällt der Zinssatz im Anschluss aus? Wenn die Fragen zufrieden stellend geklärt sind, steht dem neuen Konto für Tagesgeld nichts mehr im Wege.


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