Tattoos und Tattoovorlagen als Motive
Eine Tätowierung, kurz auch Tattoo genannt, kann eine Text oder ein Bild sein. Das Motiv wird mittels einer Tätowiervorlage in die Haut eingebracht. Diese wird dazu aufgeklebt und innerhalb dieser "Umrahmung" arbeitet der Tätowierer. Das Tattoo selbst wird durch eine Tätowiermaschine angefertigt. Diese hat an der Spitze eine oder mehrere Nadeln (die Anzahl der Nadeln ist vom gewünschten Motiv abhängig) unterschiedlicher Stärke. Tattoovorlagen helfen bei der Motivauswahl.
Mit dem Durchstechen der Haut wird ein Farbstoff eingebracht, der in der Haut verkapselt wird. Diese Verkapselung bewirkt, dass die Haut die Farbe nicht einfach durch ihre eigene Erneuerung wieder abbaut und so das Tattoo nach und nach verschwindet. Zum Verkapseln produziert der Körper ein Kollagen, dass sich um die einzelnen Farbpigmente legt. Wichtig ist dabei, dass die Stiche zum Einbringen der Farbe nicht zu flach getätigt werden, sonst kann der Einschluss in Kollagenkapseln nicht stattfinden. Dieses Verkapseln wird genutzt, um unerwünschte Tattoos wieder zu entfernen. Dabei wird mit Hilfe eines Rubinlasers die Kapsel aufgespalten, wodurch die Haut einen Teil der Farbe abbauen kann. Allerdings ist die Aufspaltung nicht von Dauer, der Körper schließt die Farbpigmente relativ schnell wieder ein. Daher sind meist mehrere Sitzungen nötig, um eine Tätowierung dauerhaft zu entfernen.
Außer den gestochenen Tattoos findet man Henna Tattoos, die nur auf die Haut gemalt werden. Die dabei verwendete Farbe ist sehr haltbar und verschwindet erst nach einigen Wochen wieder. Dann ist das Tattoo allerdings auch spurlos verschwunden, ohne eine Narbenbildung, die bei der Entfernung einer echten Tätowierung auftreten kann. Es gibt auch die so genannten Biotattoos, die angeblich nach einigen Jahren trotz Farbeinbringung in die Haut wieder verschwinden. Das ist aber nur selten der Fall, da es unmöglich ist, so genau zu arbeiten und alle Farbpigmente nur in die Oberhaut einzubringen, wo sie wieder abgebaut werden könnte.
