T.C. Boyle – seine Bücher und ähnliche Buchtipps

Der Amerikaner T. Coraghessan Boyle wurde bekannt durch seine historischen Romane Wassermusik und World´s End sowie die Kifferkomödie Grün ist die Hoffnung. Seine vielzitierte Vergangenheit als Junkie und Punk scheint auch seine Bücher beflügelt zu haben. Groteske Figuren, absurde Situationen und aberwitzige Verwicklungen zeichnen sein Werk bis heute aus. Neben aktuellen umwelt- (Ein Freund der Erde) und gesellschaftspolitischen (America und Talk Talk) Themen, locken ihn immer wieder extreme historische Persönlichkeiten wie der Gesundheitsapostel Dr. Kellogg (Willkommen in Welville), der Sexualforscher Alfred Kinsey (Dr. Sex) oder ganz aktuell der Architekt Frank Lloyd Wright (Die Frauen).

Zwischen seinen Romanen veröffentlicht T.C. Boyle regelmäßig Kurzgeschichtensammlungen (zuletzt Zähne und Klauen), die sich durch eine ausgewogene Balance von Tragik und Komik auszeichnen. Manche Wahrheiten darin sind so bitter, dass einem das Lachen im Halse stecken bleibt und so sind seine neueren Geschichten und Romane ernster und weniger verspielt, als das überdrehte Frühwerk, aber nichtsdestotrotz genauso lesenswert.

Wer mehr über den Autor erfahren möchte, dem seien seine private Homepage (www.tcboyle.com) und die deutsche Fanseite von Holger Reichard (www.tcboyle.de) ans Herz gelegt.

Und wer das Gesamtwerk von T.C. Boyle schon kennt, könnte an folgenden Büchern Freude haben: „Salomes siebter Schleier“ von Tom Robbins, „BountyLand“ von George Saunders, „Die Kunst des Verschwindens“ von Jim Dodge, „Vineland“ von Thomas Pynchon, „Schon tot“ von Denis Johnson, „Happy Fish“ von Scott Synder, „Ich raube, also bin ich“ von Tibor Fischer, „Im Abgrund“ von Jeff Long, „Die Welt am Abgrund“ von Andreas Zwengel und „Die wilde Geschichte vom Wassertrinker“ von John Irving.


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