Das Terrarium – Wohnwelt für kleine Krabbler
Noch immer sind Reptilien in Deutschland eher Vertreter der seltenen Spezies. Doch schon jetzt findet sich in immer mehr Wohnungen und vor allem in Kinderzimmern ein Terrarium, in dem es kreucht und fleucht. Dabei wissen viele der vermeintlichen Tierliebhaber erst dann, worauf sie sich eigentlich eingelassen haben, wenn sie ins kalte Wasser gesprungen sind und sich ein Terrarium samt neuen Mitbewohnern gegönnt haben. Doch die Anschaffung solcher Hobbys bedeutet ein hohes Maß an Verantwortung und durchaus einige Ausgaben.
Denn mit dem Terrarium an sich ist es meist nicht getan, wenn man sich für Schlangen, Chamäleon, Spinnen oder andere Terrarium-Bewohner entscheidet. Es gilt, im Terrarium selbst eine angemessene Lebensumgebung zu schaffen, in der die Tierchen alles haben, was sie zum Leben brauchen. Dazu gehören nicht nur Natur- oder Kunstpflanzen, sondern möglicherweise auch Felsen, damit die Tiere sich artgerecht bewegen können.
Hinzu kommen die Kosten für die Beleuchtung, die individuell den Bedürfnissen der Tiere im Terrarium für entsprechende Behaglichkeit sorgt. Mitunter heißt es beim Terrarium auch „selbst ist der Mann“. Dann nämlich, wenn die gewünschten Tiere im normalen Handel nicht entsprechend berücksichtigt werden. In diesen Fällen kann man artgerechte Terrarien mit leicht verständlichen Bauanleitungen selberbauen. Auf diese Weise ist für optimale Ausstattung zum Wohle der Haustiere gesorgt. Auf Fachmessen für Terraristik und Reptilienbörsen oder im Zoofachhandel kann man sich über die Tiere informieren und sich ein Terrarium kaufen.