Terrassenbau für Heimwerker
Den Traum vom eigenen Haus mit Garten und Terrasse hat wahrscheinlich jeder. Doch nicht bei jedem gekauften Haus ist eine Terrasse dabei. Oder man plant ein neues Haus zu bauen und steht vor der Entscheidung, wie der Terrassenbau gestaltet werden soll. Man stellt sich die Frage, ob es eine Holzterrasse, eine Betonstein-Terrasse oder aus Terrassenplatten bzw. Terrassendielen sein soll. Natürlich kommt es auch darauf an, wie das restliche Haus aufgebaut ist, es sollte schließlich einheitlich sein. Wer sich für Terrassenholz als Belag entscheidet, wird natürlich von dem angenehmen Fusswärme des Holzes profitieren. Terrassenbeläge aus Stein sind dagegen deutlich pflegeleichter als Holzbeläge aus Bankirai/Bangkirai oder anderem Hartholz.
Die Terrasse kann offen oder auch an den Seiten geschlossen sein, überdacht oder eben nicht. Eines ist aber sicher, Terrassen sollten auf keinen Fall auf der Nordseite des Hauses angebracht werden, sondern am besten im Süden, denn so kann man die Sonne auf der Terrasse ausgiebig genießen.
Zunächst sollte man dann die gewünschte Größe ausmessen und abstecken. Am Besten man lässt sich beraten, wie tief der Boden umgegraben werden sollte, dies ist von Bodenart zu Bodenart unterschiedlich. In der Regel sind das ca. 40cm. Darauf kommt dann eine dicke Schicht von Schottersteinen, ähnlich wie beim Pflastern des Hofes auch und dann kann man schon mit dem eigentlichen Terrassenbau anfangen. Dies ist nicht besonders schwer, wer aber handwerklich nicht sehr geschickt ist, der sollte sich professionelle Unterstützung holen, um spätere Schäden zu vermeiden und viele schöne Sonnenstunden und Grillabende erleben zu können.