Thermokomposter beschleunigen den Kompostierprozess
Über Thermokomposter bestehen in Gärtnerkreisen geteilte Meinungen. Bei vielen Hobby- und professionellen Gärtnern finden die Behältnisse zum schnellen und effektiven Kompostieren Akzeptanz, andere bevorzugen die klassische und natürliche Variante der Komposter und legen in ihrem Garten lieber einen Komposthaufen an, auch wenn der Verrottungsprozess länger dauert.
Der Vorzug des Thermokomposters besteht darin, dass der Kompost schneller reift und daher eher verfügbar ist als bei herkömmlichen Methoden. Kompost als organischer Dünger ist notwendig, um die Bodenverhältnisse zu verbessern und Pflanzen wie Blumen oder Grasflächen mit notwendigen Nährstoffen zu versorgen. Natürlich kann man fertigen Dünger im Gartenfachhandel erwerben, preiswerter ist es jedoch, eigene Bio- und Gartenabfälle zu kompostieren. Komposthaufen können fast ohne Kosten mit bereits vorhandenem Material wie Holz im Garten angelegt werden.
Für einen Thermokomposter muss der Gärtner zunächst beim Kauf ins Portemonnaie greifen. Bei der Anschaffung der Behältnisse kann aber gespart werden, wenn Sonderaktionen in Gartenmärkten genutzt werden. Auch im Internet gibt es oft günstige Angebote. Bei der Thermokompostierung kommt es zur Wärmeisolierung des Kompostierguts. Im Innern des Behälters wird die Wärme vergleichsweise lange gehalten. Deshalb wird der Verrottungsprozess beschleunigt. Schon nach nur wenigen Wochen bis Monaten können akzeptable Resultate erzielt werden. Bei richtiger Anwendung ist auch eine stärkere Geruchsbildung als bei anderen Kompostierverfahren nicht zu befürchten.