Tinnitus – Ohrgeräusche beeinträchtigen das Leben
Durchblutungsstörungen sind oft die Hauptursache für quälende Ohrgeräusche, aber auch die Altersschwerhörigkeit oder ein Hörsturz können Auslöser für Tinnitus sein. Tritt durch einen lauten Knall oder andere starke Lärmbelästigungen eine Schädigung im Innenohr auf oder hat der Patient organische Leiden, wie zum Beispiel eine chronische Mittelohrentzündung, kann dies Ohrgeräusche auslösen. Tinnitusgeräusche können auch auf starken Stress zurück zu führen sein, meist sind Fehlfunktionen im Körper und der Psyche für die Geräusche verantwortlich.
Die Ursache sollte im Frühstadium abgeklärt werden, denn je später die Behandlung beginnt, desto schwieriger ist eine vollständige Heilung. Bereits nach sechs Wochen spricht man von chronischem Tinnitus, der kein eigentliches Krankheitsbild, sondern ein Krankheitssymtom für verschiedene Erkrankungen ist.
Für die Betroffenen sind die ständigen Ohrgeräusche fast unerträglich. Der Patient kann sich nicht mehr richtig konzentrieren, Schlafstörungen und Persönlichkeitsveränderungen können die Folge der peinigenden Geräusche sein, die oft nicht nur in den Ohren, sondern sogar als Geräusche im Kopf wahrgenommen werden.
Eine Therapie sollte so früh wie möglich beginnen. Beim Tinnitus sind in der Regel die kleinen Haarzellen im Innenohr beschädigt, deshalb muss die Revitalisierung dieser Zellen so schnell wie möglich einsetzen, sonst besteht die Gefahr, dass der Patient nicht vollständig geheilt werden kann. Dies ist bei etwa der Hälfte der Betroffenen der Fall, oftmals weil eine Abklärung und Behandlung zu spät begonnen wurde.
Eine Infusionstherapie, durchblutungsfördernde Maßnahmen und eine Ruhigstellung des Patienten haben sich als Behandlung bei Tinnitus am besten bewährt.
