Verdauungsprobleme: wie man Verstopfung oder Blähungen bekämpfen kann

Verdauungsprobleme sind oft nicht ernster Natur und geben deshalb in der Regel keinen Anlass zur Beunruhigung. In Ausnahmefällen können Verdauungsstörungen aber auch ein Indiz für eine ernsthafte Erkrankung sein. Halten die Probleme über einen längeren Zeitraum an oder treten noch weitere Beschwerden auf, zum Beispiel sehr starke Magen- oder Darmschmerzen, gar Krämpfe oder blutiger Stuhl, sollten Betroffene auf jeden Fall den Arzt aufsuchen.

Verdauungsprobleme können sich auf unterschiedliche Weise bemerkbar machen, beispielsweise durch Druck- und Völlegefühl im Bauch, Blähungen, Verstopfung oder Durchfälle. Weit verbreitet ist die Verstopfung. Zu wenig Bewegung, eine falsche Ernährung und zu geringe Flüssigkeitsaufnahme begünstigen dieses Problem. Durch die Änderung der Lebensgewohnheiten können die Beschwerden oft positiv beeinflusst werden oder sogar ganz nachlassen. Die Umstellung auf eine ballaststoffreiche Kost, eine Darmreinigung und viel Trinken – am besten Mineralwasser und Kräutertee – und regelmäßige körperliche Aktivität in Form von Sport kurbeln die Verdauung an und schaffen Abhilfe. Dagegen sollte man nicht dauerhaft zu Abführmitteln greifen. Denn die kontinuierliche Einnahme von Darm stimulierenden Mitteln bewirkt langfristig oft das Gegenteil: Die Darmaktivität lässt nach und die Verstopfung wird mitunter sogar noch schlimmer.

Neben der Verstopfung sind auch Blähungen relativ häufig. Bestimmte Speisen, vor allem Hülsenfrüchte, Zwiebeln oder Rosenkohl, aber auch manche Pilzarten gelten als stark blähend. Wer also vermehrt unter Blähungen leidet, sollte solche Lebensmittel seltener verzehren und auch kohlensäurehaltige Getränke meiden. Viele kleinere Mahlzeiten und nach dem Essen ein ausgedehnter Spaziergang können die Beschwerden lindern.


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