Wandheizungen sind wirtschaftlich und gesund
Bei den Flächenheizungen dominiert immer noch die Fußbodenheizung, obwohl auch die Wandheizung einiges zu bieten hat. Ähnlich wie bei der Fußbodenheizung gewinnt man beim Einbau einer Wandheizung viel Platz, denn es müssen keine Heizkörper im Raum angebracht werden.
Die Heizung in der Wand gibt eine angenehme Wärmestrahlung ab, wodurch sich die Wärme gleichmäßig im Zimmer verteilen kann, ohne dass es zu Luft- und Staubverwirbelungen kommt. Wandheizungen bieten also auch ein gesundes Raumklima und sind deshalb insbesondere für Allergiker geeignet. Während die Heizung in der kalten Jahreszeit für wohlige Wärme sorgt, kann sie in heißen Sommern sogar das Haus kühlen, wenn nämlich kaltes Wasser die Leitungen durchströmt. Der Vorteil gegenüber einer Fußbodenheizung besteht darin, dass die Wandheizung die Wand trocken hält. Schimmelpilze haben da keine Chance. Übrigens ist diese Form der Heizung keine moderne Erfindung, bereits zu Zeiten des Römischen Imperiums wussten die Menschen die Vorzüge dieses Heizsystems zu schätzen.
Bei modernen Wandheizungen werden Rohre, in denen kälteres und warmes Wasser fließt, dicht aneinander in der Wand verlegt. Das Resultat ist eine gemischte Temperatur zwischen den Rohren, die auf die Wandfläche übertragen wird. Andere Ausführungen werden als Elektroheizung betrieben. Nach der Rohr- oder Leitungsverlegung müssen die Wände verputzt werden. Wandheizungen sind ausgesprochen wirtschaftlich und versprechen eine Einsparung an Heizenergie von zehn bis fünfzehn Prozent. Die Temperatur kann nämlich um circa vier Grad niedriger liegen als bei anderen Heizsystemen, die Bewohner empfinden dennoch die Raumwärme als behaglich und angenehm.