Wandlasuren nach den Inhaltsstoffen auswählen
Eine besonders interessante Form der Wandgestaltung ist das Lasieren. Dabei wird auf glatte oder strukturierte Flächen mit einem Schwamm, einer Bürste, einem Effektroller und eventuell einem Pinsel Wandlasur ungleichmäßig verteilt. So behandelte Wände wirken lebendig und freundlich, insbesondere wenn warme Farbtöne wie Gelb, Orange oder Ocker verwendet werden. Die Wohnung erhält ein spezielles mediterranes Flair.
Neben fertig gemischten Lasuren können sich Heimwerker auch selbst eine Wandlasur anmischen. Dazu werden farblose Lasur bzw. Binder sowie Pigmente oder Abtönfarbe benötigt. Eine große Zahl derzeitig erhältlicher Wandlasuren besteht aus gesundheitlich unbedenklichen natürlichen Ölen und Wachsen. Außerdem gibt es Mineralfarben. Darüber hinaus können Freizeit-Wandgestalter auch Acryl-Dispersionen kaufen. Allerdings enthalten viele dieser Produkte Konservierungsmittel, die einen negativen Einfluss auf die menschliche Gesundheit haben können. Deshalb sind Wandlasuren auf der Basis von Naturfarben für die Gestaltung von Innenräumen empfehlenswerter.
Vor dem Auftragen der Lasur muss der Untergrund behandelt werden. Waschbeständige, weiße Farbe eignet sich gut als Grundierung. Die Arbeit sollte möglichst zügig vonstatten gehen. Es hat sich bewährt, Wandlasur zu zweit zu verarbeiten. Während einer die Lasur aufbringt, verteilt sie ein anderer schnell mit dem Schwamm oder der Bürste. Damit die Zimmerecken nicht zu dunkel erscheinen, muss in diesem Bereich von innen nach außen gearbeitet werden. Wandlasuren setzen besonders schöne Farbakzente und wirken niemals langweilig.