Was geschieht bei der Hundeimpfung?

Hunde müssen geimpft werden, um sie vor schwer wiegenden, teils tödlichen Krankheiten zu schützen. Bei der Impfung werden dem Hund abgeschwächte oder abgetötete Keime injiziert. Das Immunsystem des Tieres reagiert auf diese Keime und bildet körpereigene Schutzstoffe, die so genannten Antikörper. Zunächst erfolgt die Grundimmunisierung durch die Erstimpfung. Nach einem bestimmten Intervall, in der Regel vier Wochen, muss wiederholt geimpft werden.

Es reicht bei weitem nicht aus, den Hund einmal im Leben impfen zu lassen, um ihn dauerhaft vor gefährlichen Krankheiten wie der Hundestaupe oder der Tollwut zu bewahren. Nach einiger Zeit lässt nämlich die Wirkung einer Impfung nach und es werden Wiederholungsimpfungen notwendig. Mittlerweile sind die Impfstoffe derart hoch entwickelt, dass nicht gegen alle Hundekrankheiten jährlich geimpft werden muss. Bei Staupe, einer nahezu unheilbaren Viruserkrankung, von der Hunde jeden Alters betroffen sein können, reichen Wiederholungsimpfungen in dreijährigem Rhythmus aus. Auch bei der Tollwutimpfung erachten Tierärzte inzwischen nur noch circa dreijährige Impfintervalle für notwendig. Die Packungsbeilagen der Präparate geben Aufschluss über die empfohlenen Wiederholungsimpftermine.

Anders verhält es sich bei der Leptospirose. Hierbei handelt es sich um eine von Bakterien verursachte Infektionskrankheit, die auch Menschen befallen kann. Hunde können sich bei Artgenossen anstecken oder indem sie Nager wie Ratten und Mäuse fressen. Gegen Leptospirose ist mindestens einmal jährlich zu impfen. Verantwortungsvolle Hundebesitzer nehmen den Impfschutz ihrer Tiere sehr ernst, um sie und auch sich selbst vor schweren Erkrankungen zu schützen. Jeder Tierarzt kann alle wichtigen Fragen zur Hundeimpfung umfassend beantworten.


Dieser Fachartikel passt thematisch zu Antikörper, Erstimpfung, Grundimmunisierung, Hunde, Hundeimpfung, Impfintervalle, Leptospirose, Schutzimpfung, Staupe, Tollwut.
33 queries in 1,406 seconds
nach oben