Weihnachtsbaum mit Ballen als Alternative zum geschlagenen Christbaum
Aus verschiedenen Gründen bevorzugen immer mehr Menschen Weihnachtsbäume mit Ballen: Diese Bäume können nach ihrer Verwendung als Weihnachtsbaum in den Garten gepflanzt werden. Sie sind natürlich auch länger haltbar als geschlagene Christbäume und besitzen besondere Standfestigkeit, weil sie in einem Topf, der mit Erde befüllt ist, wachsen.
Nicht jeder Tannenbaum im Topf eignet sich indessen zum späteren Auspflanzen. So mussten viele Weihnachtsbaumkäufer schon zu ihrem Bedauern feststellen, dass der mit Ballen erworbene Baum im Garten nicht angewachsen ist. Experten raten zum Kauf einer Omorika oder einer Koreatanne. Diese Nadelbäume bilden schnell neue Feinwurzeln und wachsen daher besser an als andere Arten. Die Koreatanne hat eher weiche Zweige. Beim Schmücken sollte daher auf zu schwere Kugeln oder Lichter verzichtet werden. Omoriken eignen sich am besten zum späteren Auspflanzen. Die Omorika ist auch unter dem Namen Serbische Fichte bekannt und eher anspruchslos. So gedeiht sie in der Regel auch an schwierigen Standorten.
Damit Weihnachtsbäume mit Ballen im Garten anwachsen, müssen einige Bedingungen erfüllt werden. Der Baum sollte allmählich an den Wechsel zwischen kalter Luft im Freien und warmer Zimmerluft gewöhnt werden. Bewährt hat sich beispielsweise, den Weihnachtsbaum zunächst für einen Tag in der Garage zu lagern, bevor er im Zimmer aufgestellt wird. Der Baum muss täglich mit wenig Wasser gegossen werden und sollte nicht zu lange im beheizten Raum stehen, maximal nur eine Woche. Der Weihnachtsbaum sollte so rasch wie möglich eingepflanzt werden. Ist dies nicht machbar, zum Beispiel aufgrund von Bodenfrost, muss er an einem vor Wind geschützten Ort gelagert werden. Beim Einpflanzen ist zu beachten, dass sich die Ballenerde nicht von den Wurzeln löst.