Windeln – wichtiges Utensil

Eines der wichtigsten Utensilien, welches Sie in den ersten Jahren für Ihr Kind brauchen, ist die Windel. Diese tragen die Kinder bereits nach kurzer Zeit nach der Geburt. In der Regel werden Kinder etwa im Alter von drei Jahren sauber. Bis dahin brauchen Sie eine ganze Menge an Windeln. In den ersten Tagen sind es im Schnitt zwischen sechs und acht. Da kommt am Ende des Monats einiges an Müll zusammen. Aber auch die Kosten sind hierfür ziemlich hoch.

Es werden zwei verschiedene Arten von Windeln unterschieden. Zum einen ist dies die Stoffwindel und zum anderen sind dies die Wegwerfwindeln. Für, welche man sich entscheidet, hängt von den persönlichen Vorlieben ab. Meistens wird sich aber für die Einmalwindeln entschieden. Diese werden nach dem Wechsel einfach im Müll entsorgt. Wer es ohne Geruch möchte, besorgt sich einen Windeleimer oder Windeltwister, in diesem werden die Windeln geruchsfrei eingeschlossen.

Die Alternative bieten die Stoffwindeln oder Mullwindeln. Der recht hohe Anschaffungspreis fällt nur ganz am Anfang an – danach muss man nichts mehr kaufen, hat aber mehr Kosten für die Wäsche. Einfacher sieht es da in Großstädten aus wo ein Windeldienst Ihnen saubere Windeln liefern kann und die verschmutzten Höschen mitnimmt. Dies spart eine Menge Müll und ist für empfindliche Babypopos oft besser als die Pampers.  So kommen Stoffwindeln oft zum Einsatz, wenn das Kind an einer Windeldermatitis durch Einmalwindeln leidet.

Egal, für welchen Windeltyp Sie sich entscheiden,irgendwann wird Ihr Kind keine Windel mehr brauchen. Wann man mit dem Töpfchentraining anfängt, ist ganz verschieden. Manche beginnen damit spielerisch, sobald das Kind alleine darauf sitzen kann. Andere warten, bis das Kind die Blase ein bißchen besser kontrollieren und sich die Hose selbst ausziehen kann. Die meisten Kinder sind mit etwa drei Jahren tagsüber trocken.

Ein ganz neuer Trend kommt aus Amerika, wo Babys ganz ohne Windel aufwachsen. Dabei wird das Kind meist dicht am Körper der Mutter getragen, die versucht, auf kleinste Veränderungen in der Körperhaltung zu achten, mit denen sich das kleine oder große Geschäft ankündigt. Für viele Mütter, die berufstätig sind oder sich noch um die Geschwister kümmern müssen, kommt es aber daher nicht in Frage, ihr Baby windelfrei zu erziehen.


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