Zähneknirschen im Schlaf nicht unbehandelt lassen

Bruxismus, wie die medizinische Bezeichnung für nächtliches Zähneknirschen lautet, ist weiter verbreitet als allgemein angenommen wird. Fast jeder Dritte knirscht im Schlaf mit den Zähnen. Verursacht wird das Mahlen mit den Zähnen sehr häufig durch Stress in Beruf und Alltag.

Besonders Frauen sind oft von Bruxismus betroffen. Es kommt zu starken Verspannungen im Kieferbereich und zum Zähneknirschen in der Nacht. Oft merkt man selbst es nicht, wenn man mit den Zähnen knirscht. Betroffene klagen mitunter morgens über Schmerzen im Kiefergelenk, Verspannungen der Kaumuskulatur oder über Kopfschmerzen. Bruxismus sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden: Abgeriebene oder gar gelockerte Zähne können die Folge des nächtlichen Mahlens und Knirschens mit den Zähnen sein.

Dabei lässt sich das Leiden recht gut in den Griff bekommen, wenn es einmal erkannt wurde. Zahnärzte passen Betroffene spezielle Aufbiss-Schienen an, die des Nachts getragen werden müssen, damit die Zähne geschont werden. Das ist jedoch eine reine Symptombehandlung. Auch die Ursachen für nächtliches Zähneknirschen sollten bekämpft werden. Stressmanagementtraining und Entspannungstechniken können helfen, Körper und Psyche wieder in Einklang zu bringen. Entspannungstechniken lassen sich von Jedermann in speziellen Kursen erlernen. Wenn der Stress nachlässt, nimmt auch die Spannung im Körper und auch im Kiefer ab. Das Zähneknirschen kann dann bald der Vergangenheit angehören.


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