Zitrusbäume zu allen Jahreszeiten richtig versorgen
Zitrusbäumchen sind als Zierpflanzen ausgesprochen beliebt. Die Zitronen-, Orangen-, Mandarinenbäume oder Pomeranzen verbreiten viel mediterranes Flair, haben dekorative Blüten und Blätter und bilden natürlich bei richtiger Pflege auch Früchte aus.
Doch ist gerade die Pflege von Zitrusbäumen recht anspruchsvoll und der Hobbygärtner kann dabei einiges falsch machen. Schon der Standort spielt für das Wohlbefinden des Bäumchens eine wichtige Rolle. Zitrusbäume entstammen einer südländischen Heimat und lieben daher besonders vollsonnige, dabei vor Wind und Niederschlägen geschützte Plätze. In der warmen Jahreszeit können die Pflanzen im Kübel auf der Terrasse oder im Garten stehen. Im Winter dürfen sie natürlich nicht draußen bleiben, sondern sollten im Haus einen geeigneten Überwinterungsort finden. Optimal ist ein heller und kühler Platz. Auf das Düngen ist im Winter zu verzichten. Im übrigen Jahr wird circa einmal pro Monat mit Zitrusdünger gedüngt.
Wichtig ist regelmäßiges Gießen. Die Pflanzen sollten jedoch nicht zu feucht gehalten werden, um Wurzelfäule zu vermeiden. Die Blumen- bzw. Zitruspflanzenerde ist immer nur leicht feucht zu halten. Wasser aus der Leitung ist zum Gießen nicht geeignet, denn Zitruspflanzen benötigen kalkfreies Wasser. Werden Zitruspflanzen mit kalkhaltigem Wasser gegossen, bekommen sie gelbe Blätter und werden krank. Man kann die Bäumchen übrigens auch hervorragend mit aufgefangenem Regenwasser gießen. Im Winter muss nicht so häufig gegossen werden. Die Zitruspflanzen wissen es außerdem zu schätzen, wenn man ihre Blätter hin und wieder mit kalkfreiem Wasser besprüht.